Eine häufig übersehene Nachtblume nimmt Ihnen dabei überraschend viel Arbeit ab.
Wer im Frühjahr frische Beete gestaltet oder kahle Gartenstellen schnell begrünen möchte, hält meist nach einer Pflanze Ausschau, die zügig zulegt, lange Blüten zeigt und dabei nicht jeden Tag Aufmerksamkeit verlangt. Genau an dieser Stelle überzeugt ein alter, beinahe in Vergessenheit geratener Gartenklassiker: die Wunderblume (botanisch Mirabilis jalapa). Sie entfaltet ihre Blüten vor allem in den Abendstunden, wächst in beeindruckendem Tempo und kann in ungefähr 60 Tagen aus einer unscheinbaren Ecke einen lebendigen Abendgarten machen.
Die Wunderblume: unscheinbare Knolle, grosser Auftritt bei Nacht
Ursprünglich kommt die Wunderblume aus Südamerika. Sie bildet knollige Wurzeln, die an Dahlien erinnern. Daraus entwickelt sich im Sommer ein buschiger Horst, der meist 40 bis 80 Zentimeter Höhe erreicht.
Wuchsform und Laub: kompakt und leicht wild
An verzweigten Stängeln sitzen weiche, grüne Blätter, die der Pflanze eine kompakte, zugleich etwas wilde Anmutung geben – eine passende Wahl für Beete, Vorgärten und farbenfrohe Bauerngärten.
Wenn die Abendblüte startet: trompetenförmige Blüten und Farbtöne
Der eigentliche Höhepunkt beginnt am späten Nachmittag: Dann klappen die trompetenförmigen Blüten auf, etwa drei bis fünf Zentimeter gross. Sie erscheinen in unterschiedlichen Farbtönen:
- reines Weiss oder kräftiges Gelb
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