Eine Lage Küchenpapier zwischen antihaftbeschichteten Töpfen bildet beim Verstauen eine Schutzschicht gegen Reibung. Dadurch scheuert der Boden eines Topfes nicht am Innenraum des nächsten, was Kratzer, Druckstellen und vorzeitigen Verschleiss der Beschichtung deutlich vermindert.
Wozu dient Küchenpapier zwischen den Töpfen?
Küchenpapier wirkt als weicher Abstandshalter zwischen zwei harten Oberflächen. Beim Öffnen und Schliessen des Schrankes oder wenn man ein Teil aus einem Stapel nimmt, können Töpfe gegeneinander rutschen oder leicht aneinanderstossen. Die Zwischenlage fängt einen Teil dieser Bewegung ab und verhindert den direkten Kontakt von Metall mit der Beschichtung.
- Verringert die Reibung zwischen gestapelten Teilen;
- verhindert Kratzer durch den Metallboden eines anderen Topfes;
- dämpft kleine Stösse im Schrank;
- schützt empfindliche Innenflächen und Kanten;
- trägt dazu bei, die Beschichtung länger in gutem Zustand zu halten;
- erleichtert das Herausnehmen, ohne die Töpfe übereinander zu ziehen.
Warum braucht eine Antihaftbeschichtung diese Vorsicht?
Eine Antihaftschicht ist im Verhältnis zum Topfkörper recht dünn. Bei manchen Kochgeschirren besteht die Oberfläche aus Polytetrafluorethylen, bekannt als PTFE, andere Varianten setzen auf keramische Beschichtungen. Trotz der unterschiedlichen Materialien können beide durch harte Gegenstände und wiederholte Reibung nach und nach abnutzen.
Selbst ein Topf, der sauber wirkt, kann Salzpartikel, Sandkörnchen oder festhängende Rückstände am Boden haben. Legt man ihn direkt auf einen anderen Topf, wirken diese kleinen Partikel wie Schleifmittel. Der Schaden ist nicht immer sofort sichtbar, kann sich aber jedes Mal verstärken, wenn der Stapel bewegt wird.
Wie stapelt man Töpfe, ohne das Innere zu beschädigen?
Reinigen Sie die Teile vor dem Verstauen und trocknen Sie sie vollständig. Legen Sie dann ein Blatt Küchenpapier, ein dünnes Tuch oder einen passenden Topfschutz in den grösseren Topf und setzen Sie das nächste Teil darauf, ohne es fest anzudrücken. Wiederholen Sie das bei jeder Lage im Stapel.
- Nur vollständig trockene Töpfe einräumen;
- zwischen alle Teile eine saubere Schutzlage legen;
- sehr hohe, wackelige Stapel vermeiden;
- beim Herausnehmen keinen Topf über den anderen ziehen;
- Griffe so ausrichten, dass sie keine Kanten unter Druck setzen;
- das Papier austauschen, wenn es feucht, fettig oder eingerissen ist.
Gilt derselbe Schutz auch für Pfannen und elektrische Töpfe?
Ja. Antihaftpfannen sind oft noch empfindlicher, weil ihre grosse Fläche das Gewicht des oben liegenden Teils direkt abbekommt. Ein Trenner hilft, dass raue Böden, Schrauben oder Metallkanten keine Spuren in der Mitte der Pfanne hinterlassen.
Auch der herausnehmbare Innentopf eines elektrischen Reiskochers sollte ohne Metallutensilien oder andere Töpfe darin gelagert werden. Wenn der Platz genutzt werden muss, legen Sie zuerst eine weiche Schutzschicht ein, bevor Sie etwas hineinlegen, und vermeiden Sie zu hohe Belastung am Rand.
Verlängert Küchenpapier die Lebensdauer des Topfes?
Ein Abstandshalter macht eine bereits zerkratzte Beschichtung nicht wieder heil, reduziert jedoch eine der wichtigsten Abnutzungsquellen beim Lagern. Noch besser wirkt es, wenn Sie zusätzlich Kochutensilien aus Silikon, Holz oder hitzebeständigem Kunststoff verwenden, ohne scheuernde Materialien reinigen und nur Temperaturen nutzen, die der Hersteller empfiehlt.
Die Methode lässt sich ebenso mit speziellen Schrank- und Topfschützern umsetzen, die Kratzer verhindern sollen. Ob Küchenpapier, Filz oder ein Geschirrtuch: Entscheidend ist eine saubere Barriere zwischen den Teilen, damit die Antihaftbeschichtung vor unbemerkter Reibung geschützt bleibt.
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