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Die schönsten herzförmigen Pflanzen für Garten und Wohnung

Frau pflegt Zimmerpflanzen auf Holztisch in hellem Raum mit großem Fenster und Dekoration.

Für den Garten: Tränendes Herz (Lamprocapnos spectabilis)

Tränendes Herz

Diese filigran wirkende, ausgesprochen dekorative Staude mit den typischen „Herz“-Blüten wird auch Lamprocapnos spectabilis genannt (nach einer Umklassifizierung von Dicentra). Im späten Frühjahr und frühen Sommer schiebt sie bogig überhängende Stiele, an denen die herzförmigen Blüten wie an einer Kette hängen. Mit einer Wuchshöhe von etwa 90 cm kommt sie besonders gut im Halbschatten zur Geltung, weil jeder Stiel mehrere Reihen dieser kleinen, romantischen Blüten trägt. Wer Rosa oder Rot nicht mag, findet auch weiss blühende Formen wie ‘Alba’ – sehr hübsch in Kombination mit niedrig wachsenden Pflanzen wie Steinbrech und Christrosen.

Pflegetipps:

  • Am liebsten steht sie kühl, gleichmässig feucht und geschützt, kommt aber ebenso in einem sonnigen Beet zurecht.
  • Wenn Sie sie vor der stärksten Mittagshitze schützen und den Boden zuverlässig feucht halten, verlängert sich die Blütezeit in der Regel.
  • Über die Jahre bildet die Pflanze Horste, die lange am Platz bleiben.
  • Umpflanzen mag sie nicht – daher besser von Anfang an einen passenden Standort wählen.

Für drinnen: herzförmige Zimmerpflanzen

Auch unter dem Namen Sweetheart-Pflanze bekannt, verdankt diese beliebte Zimmerpflanze ihren Ruf den fleischigen, herzförmigen, sukkulenten Blättern. In den meisten Gartencentern ist sie in ihrer „romantischen“ Variante leicht zu finden – oft als einzelnes, herzförmiges Blatt im Topf, das für sich schon als Blickfang dient.

Ursprünglich stammt sie aus Thailand und dem Süden Chinas. Unter passenden Bedingungen kann sie Töpfe mit ihren dicken, ledrigen „Herz“-Blättern füllen. Wichtig zu wissen: Wenn Sie nur ein einzelnes Herzblatt im Topf kaufen, entwickeln sich viele Exemplare nicht zu einer vollständigen Pflanze, weil es sich häufig nicht um echte Stängelstecklinge handelt. Wer eine Pflanze möchte, die wirklich weiterwächst, sollte nach einem Exemplar mit gut bewurzeltem Stängel suchen, an dem ausserdem weitere Blätter zu sehen sind. Ältere Pflanzen können sternförmige Blüten in Creme und Rot hervorbringen.

Pflegetipps:

  • Diese Sukkulente niemals „auf Vorrat“ giessen: Wasser erst geben, wenn sich die Erde wirklich trocken anfühlt.
  • Nicht die Blätter benetzen, sondern ausschliesslich das Substrat wässern.
  • Hell stellen, aber ohne direkte Sonne.
  • Nicht in die Nähe von Heizkörpern und nicht an zugige Plätze.
  • Wenn die Pflanze möglichst lange halten soll, lieber ein etwas älteres, kräftigeres Exemplar kaufen.

Herzkette (Ceropegia woodii)

Diese hängend wachsende sukkulente Zimmerpflanze stammt aus Südafrika und Simbabwe. Sie bildet dünne, drahtige Triebe, an denen herzförmige, graue Blätter sitzen – auf der Unterseite oft mit rosigem Schimmer. Dadurch eignet sie sich ideal für Regale, von denen sie herabfallen darf, oder für eine Hängeampel, gern zusammen mit anderen Hängepflanzen wie der Perlenkette oder der Delfinkette.

Pflegetipps:

  • Zwischen den Wassergaben das Substrat vollständig austrocknen lassen.
  • Staunässe unbedingt vermeiden: Wenn die Wurzeln im Wasser stehen, geht die Pflanze ein.
  • Bei gelb werdenden Blättern beschädigtes Laub entfernen und erst wieder giessen, wenn die Erde erneut sehr trocken ist.
  • Zweimal pro Jahr mit Zimmerpflanzendünger versorgen.
  • Hell und licht stellen, aber vor direkter Sonne schützen; gelegentlich drehen, damit alle Triebe ausreichend Licht bekommen.

Anthurium andraeanum

Diese Art kommt aus Südamerika und der Karibik und ist auch als Flamingoblume bekannt. Ihre tropisch anmutenden, herzförmigen, roten, wachsartigen „Blüten“ (genauer: Spathen) mit dem gelben oder cremefarbenen Kolben in der Mitte sind sofort wiederzuerkennen und bringen kräftige Farbe in Innenräume. Neben Rot sind auch Sorten in Rosa, Orange und Weiss erhältlich.

Pflegetipps:

  • Da sie aus warmen, feuchten Regionen stammt, sollten ähnliche Bedingungen geschaffen werden.
  • Warm und hell platzieren, jedoch ohne direkte Sonneneinstrahlung.
  • In durchlässiger, torffreier, eher saurer Erde kultivieren.
  • Am besten mit Regenwasser giessen, idealerweise bei Raumtemperatur; zwischen den Wassergaben das obere Drittel des Substrats antrocknen lassen.
  • Kein kaltes Leitungswasser verwenden, sonst kann die Pflanze einen „Schock“ bekommen.
  • Für ausreichend Luftfeuchte eignet sich ein Badezimmer besonders gut; alternativ die Blätter regelmässig besprühen.

Zimmer-Alpenveilchen

Als Alternative zu einem Valentinstag-Blumenstrauss bietet sich das Zimmer-Alpenveilchen an: Die zarten Blüten in Rot-, Rosa- oder Weiss-Tönen über den grün-grau gemusterten, herzförmigen Blättern halten oft länger als viele andere florale Geschenke – mit etwas Glück sogar bis zu sechs Wochen.

Pflegetipps:

  • Für eine lange Lebensdauer unbedingt kühl stellen.
  • Ein Platz direkt am Heizkörper bekommt ihm nicht.
  • Wenn kein Frost angekündigt ist, kann der Topf auch auf einer überdachten Veranda oder in einem unbeheizten Wintergarten bzw. Gewächshaus stehen.
  • Nicht zu viel giessen: erst wässern, wenn der Topfballen teilweise abgetrocknet ist.
  • Von unten giessen: Den Topf in eine flache Schale mit Wasser stellen, damit die Erde sich vollsaugt; anschliessend gründlich abtropfen lassen.

Als Alternative zu einem Valentinstag-Blumenstrauss bietet sich das Zimmer-Alpenveilchen an: Die zarten Blüten in Rot-, Rosa- oder Weiss-Tönen über den grün-grau gemusterten, herzförmigen Blättern halten oft länger als viele andere florale Geschenke – mit etwas Glück sogar bis zu sechs Wochen.

Pflegetipps:

  • Für eine lange Lebensdauer unbedingt kühl stellen.
  • Ein Platz direkt am Heizkörper bekommt ihm nicht.
  • Wenn kein Frost angekündigt ist, kann der Topf auch auf einer überdachten Veranda oder in einem unbeheizten Wintergarten bzw. Gewächshaus stehen.
  • Nicht zu viel giessen: erst wässern, wenn der Topfballen teilweise abgetrocknet ist.
  • Von unten giessen: Den Topf in eine flache Schale mit Wasser stellen, damit die Erde sich vollsaugt; anschliessend gründlich abtropfen lassen.

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