Draussen bestimmen Frost und Nässe das Bild – drinnen in der warmen Wohnung können Sie jedoch bereits den Grundstein für eine üppige Süßkartoffel-Ernte im Frühling legen. Mit wenigen, unkomplizierten Handgriffen beginnen die Knollen auf der Fensterbank auszutreiben und entwickeln daraus kräftige Jungpflanzen, die später ins Beet oder in den Kübel umziehen.
Warum sich die Vorzucht von Süßkartoffeln im Winter lohnt
Süßkartoffeln sind kälteempfindlich. Deshalb fällt die eigentliche Zeit im Freiland in unseren Breiten vergleichsweise kurz aus. Wer erst abwartet, bis sich der Boden im Mai ausreichend erwärmt hat, verschenkt wichtige Wochen.
Kurze Freilandsaison in unseren Breiten
"Wer Süßkartoffeln im Winter vorkeimen lässt, startet im Frühjahr mit fertigen Jungpflanzen und nutzt die warme Jahreszeit deutlich besser aus."
Slips statt Knollen direkt setzen
Anstatt die Knollen direkt auszupflanzen, setzen viele erfahrene Gärtner auf sogenannte „Slips“. Gemeint sind kleine, bereits bewurzelte Triebe, die aus einer Mutterknolle herauswachsen. Diese Slips werden später wie eigenständige Pflanzen in die Erde gesetzt – vergleichbar mit Setzlingen, wie man sie etwa von Tomaten kennt.
Die richtige Knolle: worauf Sie beim Einkauf achten sollten
Schon beim Einkauf im Supermarkt oder Bioladen entscheidet sich ein Teil des Erfolgs. Denn nicht jede Süßkartoffel ist gleich gut dafür geeignet, sie vorzuziehen.
Auswahlkriterien für geeignete Süßkartoffeln
- Gesunde Knollen wählen: keine faulen Stellen, keine Druckstellen, keine schrumpeligen Exemplare.
- Bevorzugt Bio:
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